Was unterscheidet organischen und konventionell...

Was unterscheidet organischen und konventionellen Tee-Anbau?

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Auf die im konventionellen Teeanbau erlaubten synthetischen Stickstoffdünger und Pestizide wird im organischen Teeanbau verzichtet. Nur organischer Dünger, wie Kompost oder Häcksel vom Beschnitt der Teesträucher im Herbst, wird verwendet. Anstelle von Pestiziden werden Insekten zur Vermeidung von Schädlingsbefall eingesetzt. Die Züchtung von widerstandsfähigen Teesträuchern, deren Ansprüche an Boden und Klima sich für einen bestimmten Teegarten besonders eignen, steht ebenfalls im Vordergrund.

Bio-Tees werden häufig in höher gelegenen Gebieten angebaut.  So wird, durch das dort herrschende kühlere Klima, Schädlingsbefall von vorneherein vermieden. Durch das langsamere Wachstum der Blätter intensiviert sich zudem der Geschmack des zukünftigen Tees, da sich mehr Aroma-Stoffe in den Blättern konzentrieren.

Leider verzögern sich durch das kühlere Klima auch der Frühlingsbeginn und damit auch häufig die ersten Ernten, da der Teestrauch später Blätter austreibt. So trifft z.B. Bio-Shincha oft erst nach dem  konventionell angebauten Shincha beim Verbraucher ein. Doch wer diesen Tee einmal getrunken hat, wartet gern einige Tage länger auf diesen Genuss.

Ein weiterer positiver Effekt sind die Auswirkungen, die der organische Tee-Anbau auf die im Teegarten beschäftigten Menschen hat. Nicht nur, dass sie keinen gesundheitlich schädlichen, chemischen Spritzmitteln ausgesetzt sind. Der aufwendigere org. Anbau geht auch mit einem größeren Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Arbeitern und Angestellten in Teegarten und Teefabrik einher.

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